{"id":14,"date":"2008-10-19T15:21:23","date_gmt":"2008-10-19T13:21:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/?page_id=14"},"modified":"2016-08-31T11:38:15","modified_gmt":"2016-08-31T10:38:15","slug":"hundesport","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/hundesport\/","title":{"rendered":"HUNDESPORT"},"content":{"rendered":"<h1>Agility<\/h1>\n<p><strong>Agility<\/strong> (<em>Wendigkeit, Flinkheit<\/em>) ist eine Hundesportart, die urspr\u00fcnglich aus England stammt. Kernst\u00fcck ist die fehlerfreie Bew\u00e4ltigung einer Hindernisstrecke (Parcours) in einer vorgegebenen Zeit. In den 1980er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Agility geh\u00f6rt zu den weltweit etablierten, modernen Hundesportarten und wird von sehr vielen Hundesportvereinen angeboten. Agility wird inzwischen auch mit anderen Tieren, wie zum Beispiel Katzen, betrieben, hat dort aber nicht die Verbreitung wie im Hundesport.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/turnier-gotha-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-970\" title=\"turnier-gotha-03\" src=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/turnier-gotha-03-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/turnier-gotha-03-300x212.jpg 300w, http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/turnier-gotha-03.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfen- und Leistungsklassen<\/strong><br \/>\nGestartet wird je nach Regelement in 3 bis 4 Gr\u00f6\u00dfenklassen, in die die Hunde nach Wiederristh\u00f6he<br \/>\n<a title=\"Widerrist\" href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/wiki\/Widerrist\"><\/a>eingeteilt werden:<\/p>\n<dl>\n<dd>Mini, Midi\u00a0und Maxi (in Deutschland) <\/dd>\n<dd>Small, Medium und Large (FCI und IMCA international, VDH in Deutschland, SKG in der Schweiz, sowie \u00d6KV und \u00d6HU in \u00d6sterreich) <\/dd>\n<dd>Toy, Mini, Midi und Maxi (IFCS) <\/dd>\n<\/dl>\n<p>In den verschiedenen Gr\u00f6\u00dfenklassen wird die H\u00f6he der Hindernisse der Gr\u00f6\u00dfe der Hunde dieser Klasse angepasst.<\/p>\n<p>Je nach Leistungsstand der Teams starten diese entweder in einer der drei Leistungsklassen oder in Senioren- bzw. Beginner-Klasse. Die Schwierigkeit wird gesteigert durch eine etwas gr\u00f6\u00dfere H\u00f6he der Hindernisse, vor allem aber durch einen anspruchsvolleren Parcourbau. In den hohen Leistungsklassen ist es durchaus \u00fcblich, dass gerade hinter einem Hindernis ein weiteres steht, dass jedoch nicht im Anschluss an dieses \u00fcberwunden werden darf. Ebenso kann der Parcour dicht an Hindernissen gerade vorbei f\u00fchren. Hier ist eine saubere F\u00fchrtechnik und \u00e4u\u00dferste Konzentration beider Teampartner gefragt.<\/p>\n<p>N\u00e4heres unter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agility\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agility<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/vdh-prufungsordnung-agility-po-ab-01012007.pdf\">VDH-Pr\u00fcfungsordnung-Agility_ab 01.01.2007<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/fci-agility-richterleitfaden-02_2008.pdf\">FCI Agility Richterleitfaden 02-2008<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/durchfuhrungsbestimmungenfur-alle-bayer-meisterschaften-blv_ab-20071.pdf\">Durchf\u00fchrungsbestimmungen f\u00fcr alle bayer. Meisterschaften BLV_ab 2007<\/a><\/p>\n<p>_____________________________________________________________<\/p>\n<h1>Unterordnung<\/h1>\n<p>Die <strong>Begleithundpr\u00fcfung (BH)<\/strong> oder auch Begleithundepr\u00fcfung ist in allen Vereinen des VDH eine Grundpr\u00fcfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der \u00d6ffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Fu\u00dfg\u00e4ngern, Joggern und Radfahrern) gepr\u00fcft wird.<\/p>\n<p>Diese Pr\u00fcfung ist Grundlage f\u00fcr die Teilnahme an weiteren Pr\u00fcfungen und Wettk\u00e4mpfen im Hundesport, wie z. B.Agility, Obedience, VPG , Turnierhundesport (THS) oder F\u00e4hrtenarbeit (FH). Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem \u00dcbungsplatz (Unterordnung) und einer Pr\u00fcfung in Verkehr\/\u00d6ffentlichkeit. Vor der Pr\u00fcfung \u00fcberzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe\/Wesenstest), die auch w\u00e4hrend der gesamten Pr\u00fcfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensm\u00e4ngeln werden sofort disqualifiziert.<\/p>\n<p>Das Mindestalter des Hundes f\u00fcr Pr\u00fcfungen betr\u00e4gt 15 Monate. Vor Pr\u00fcfungsbeginn muss der Hundef\u00fchrer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme an der Pr\u00fcfung. Die gesamte Pr\u00fcfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachelhalsband abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen oder an einem Brustgeschirr ohne weitere Schnallungen gef\u00fchrt werden. F\u00fcr Hunde mit beh\u00f6rdlichen Auflagen (Maulkorb) gelten diese auch im Verkehrsteil der Pr\u00fcfung, da der Hund sich dort in der \u00d6ffentlichkeit bewegt. Jeder Hund, der vorgef\u00fchrt werden soll, muss geschipt oder t\u00e4towiert (Ohr, Bauch) sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identit\u00e4t des Hundes. Die Pr\u00fcfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fu\u00dfgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitz aus der Bewegung und Platz aus der Bewegung mit anschlie\u00dfendem Abrufen. Eingef\u00fcgt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Au\u00dferdem muss der Hund, w\u00e4hrend ein anderes Mensch\/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundef\u00fchrer abliegen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird au\u00dferhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hunds gegen\u00fcber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spazierg\u00e4nger, Jogger, etc.) und anderen Hunden \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Hier die VDH Pr\u00fcfungsordnung 2004 BH\/VT:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/vdh-po-bh_vt-ab-2004.pdf\">VDH PO BH\/VT_2004<\/a><\/p>\n<p>_____________________________________________________________<\/p>\n<h1>Obedience<\/h1>\n<p><strong>Obedience <\/strong>(<em>Gehorsam<\/em>) ist eine \u201emoderne\u201c Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausf\u00fchrung der \u00dcbungen ankommt. Obedience wird auch als \u201eHohe Schule\u201c der Unterordnung bezeichnet. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung. Bei Obedience-Pr\u00fcfungen geht es nicht allein um den Gehorsam des Hundes es spielt auch seine Sozialvertr\u00e4glichkeit mit anderen Menschen und Hunden eine gro\u00dfe Rolle. Wie Agility hat diese Hundesportart ihren Ursprung in England.<\/p>\n<p>Bei offenen Obedience Wettbewerben kann jeder ohne Ber\u00fccksichtigung der Gr\u00f6\u00dfe, Rasse oder Abstammung des Hundes teilnehmen. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten ist Obedience auch behinderten Menschen und Hunden zug\u00e4nglich. Es gibt beispielsweise Rollstuhlfahrer, die diesen Hundesport betreiben. Bei dem Hundef\u00fchrer wird keine au\u00dfergew\u00f6hnliche Sportlichkeit vorausgesetzt. Auch \u00e4ltere oder leicht behinderte Hunde k\u00f6nnen mitmachen, da deren Einschr\u00e4nkung bei der Bewertung ber\u00fccksichtigt wird. K\u00f6rperliche Belastungen gibt es bei Obedience f\u00fcr Hund und Halter praktisch nicht. Ein gro\u00dfer Unterschied zu anderen Hundesportarten ist, dass der Hundef\u00fchrer vom Ringsteward durch die Pr\u00fcfung gef\u00fchrt wird. Der Hundef\u00fchrer l\u00e4uft kein festgelegtes \u201eSchema F\u201c ab, sondern handelt auf Anweisung des Ringstewards. Das ist einerseits ein Vorteil f\u00fcr nerv\u00f6se Hundef\u00fchrer, andererseits muss der Hundef\u00fchrer seine H\u00f6r- bzw. Sichtzeichen sofort nach der Freigabe durch den Steward geben, was durchaus als zus\u00e4tzliche Schwierigkeit anzusehen ist.<\/p>\n<p>Wie auch andere Hundesportarten stammt Obedience aus Gro\u00dfbritannien. Zuerst war Obedience nur ein Bestandteil der sogenannten \u201eworking trials\u201c (eine Art Vielseitigkeitspr\u00fcfung, 1919 vom britischen Zuchtverein f\u00fcr Deutsche Sch\u00e4ferhunde eingef\u00fchrt), aber bereits wenige Jahre sp\u00e4ter gab es die M\u00f6glichkeit, sich auf solchen Trials in reinen Obedienceklassen einzuschreiben. Richtig zu einer anerkannten Sportart wurde es erst um 1951, als auf der britischen \u201eCruft Hundeshow\u201c, Obedience erstmals vor einem gro\u00dfem Publikum vorstellt wurde. In Deutschland wurde die Pr\u00fcfungordnung am 1. Juli 2002, nach einem eineinhalb-j\u00e4hrigen Pilotprojekt ver\u00f6ffentlicht. Obedience ist in Deutschland noch nicht sehr verbreitet, aber die Anzahl der Anh\u00e4nger w\u00e4chst explosionsartig. Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme an Pr\u00fcfungen ist der Nachweis einer erfolgreich abgelegten Begleithundpr\u00fcfung. Obedience-Pr\u00fcfungen werden in den Leistungsstufen Beginner-Klasse, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In vielen \u00dcbungen \u00e4hnelt Obedience dem Gehorsamsteil von der Rettungdhunde- und Schutzhundpr\u00fcfungen (In Gro\u00dfbritannien ist Obedience ein Ersatz f\u00fcr den Schutzhundesport). Zum Beispiel \u00e4hneln sich das Bei-Fu\u00df-Gehen mit und ohne Leine, das Sitz, das Platz sowie das Steh aus der Bewegung, die \u201eleib-\u00dcbungen mit und ohne Sichtkontakt, das Abrufen, das Vorausschicken, das Apportieren und die Geruchsidentifikation aus mehreren H\u00f6lzern. Die Distanzkontrolle ist ebenfalls ein Bestandteil der Pr\u00fcfung, bei der der Hund in einem gro\u00dfen Abstand zu seinem Besitzer eine Reihe von Positionswechseln (Sitz, Platz, Steh) ausf\u00fchren soll, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen. Im Gegensatz zum Schutzhundesport ist die Ausf\u00fchrung der Kommandos pr\u00e4ziser und eleganter. Auf dem Pr\u00fcfungsgel\u00e4nde geht es sehr viel leiser zu, es wird \u201eweicher\u201c gef\u00fchrt und das Niveau ist, aus Sicht der Unterordnung, um einiges h\u00f6her.<\/p>\n<p>Obedience hat sich in Gro\u00dfbritannien durchsetzen k\u00f6nnen, weil die Ausbildung zum Schutzhund f\u00fcr den Laien verboten ist. Obedience ist aber auch mehr als ein gleichwertiger Ersatz f\u00fcr den Gehorsamsteil des Schutzhundesports.<\/p>\n<p>Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die \u00dcbungen nicht einfach nur ausf\u00fchren k\u00f6nnen, sondern es muss auch noch gut aussehen. Diese \u201eHarmonie\u201c erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spa\u00df an der gemeinsamen Arbeit hat. Obedience ist f\u00fcr jeden Hund geeignet, unabh\u00e4ngig von Alter und Gr\u00f6\u00dfe, da die Richter bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes und der Rasse R\u00fccksicht nehmen. Zu den meist bekannten Gehorsams\u00fcbungen aus der Begleithundepr\u00fcfung, wie zum Beispiel Fu\u00df laufen, Sitz aus der Bewegung und Platz mit Abrufen kommen beim Obedience noch einige weitere \u00dcbungen, wie beispielsweise:<br \/>\nPr\u00fcfungsteil: die Box<br \/>\nVoraussenden in ein Viereck mit Hinlegen<\/p>\n<ul>\n<li>Apportieren (auch von Metallgegenst\u00e4nden)<\/li>\n<li>Suchen von Gegenst\u00e4nden\/ Eigenidentifikation<\/li>\n<li>Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)<\/li>\n<li>Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)<\/li>\n<li>Wesensfestigkeit, vor allem gegen\u00fcber anderen Hunden<\/li>\n<li>Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>hinzu.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Unterschied zur Begleithundepr\u00fcfung ist der Ablauf einer Pr\u00fcfung. W\u00e4hrend bei der Begleithundpr\u00fcfung nach einem festen Schema gepr\u00fcft wird, macht man bei einer Obedience-Pr\u00fcfung alles nur auf Anweisung des Ringstewards. Dieser legt gemeinsam mit dem Leistungsrichter das Laufschema f\u00fcr die Leinenf\u00fchrigkeit und die Freifolge fest. Das bedeutet, dass man erst w\u00e4hrend der Pr\u00fcfung das Laufschema erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>In Deutschland wird in vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterschieden.<\/p>\n<p>Weitere Infos unter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Obedience\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Obedience<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.pudelzucht-jakob.de\/pudelzucht\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/vdh-po-obedience-ab-01012007.pdf\">VDH PO Obedience_ab 01.01.2007<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Agility Agility (Wendigkeit, Flinkheit) ist eine Hundesportart, die urspr\u00fcnglich aus England stammt. 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